
Bitten um Hilfe: Unser Streuner Bubi will leben!
Wir suchen dringend ein Herzensplatzerl für unseren kroatischen Streuner Bubi!
Bubi ist eine der vielen geschundenen Hunde-Seelen hier in Kroatien. Nachdem sich unsere Nala und er „verliebt“ haben und er uns anfangs auf Schritt und Tritt gefolgt ist, haben wir uns seiner angenommen, da sonst niemand mehr für ihn zuständig war. Er ist fast immer in unserer Nähe, wenn wir hier sind. Das begann vor ca. 2,5 Jahren.
Er ist sehr freundlich, zugewandt und liebt Menschen und Tiere, die ihm zugewandt sind. Er ist supergesund, agil, sehr aufmerksam und achtsam, völlig unproblematisch – solange er seine Freiheit hat.
Er hat bei uns seine Hütte, bekommt sein Futter und gehört mit zur Familie. Er schleckt uns die Hände und trotzdem können wir ihn immer noch nicht anfassen – wofür es bisher auch keinen notwendigen Anlass gab.
Schau, Dir das folgende Video an, um ihn kennen zu lernen!
Warum sein für ihn perfektes Leben hier nun ein Ende hat und wir ihn schweren Herzens weiterziehen lassen müssen
Nun sind unserem benachbarten Schafbauern 6 Schafe verletzt worden, so dass sie notgeschlachtet werden mussten. Bubi und sein Streuner-Kumpel stehen im Verdacht, weil er – am Tag darauf – auf der Wildkamera bei den Schafen gesehen wurde… Allerdings entspannt trabend und schwanzwedelnd – alles andere als jagend!
Wir sind überzeugt und haben uns auch durch Tierkommunikation vergewissert, dass er es nicht war, sondern dass die beiden im Gegenteil etwas aufgescheucht und vertrieben haben – das tut er öfter: beschützen. Das habe sich selber am morgen gesehen. Es glaubt uns aber niemand. Die Betreuerin seines Hunde-Kumpels hat diesen bereits mit der Axt erschlagen. 😭
Nun wollen wir unseren Bubi unbedingt hier raus und in Sicherheit bringen. Zum Einen, weil das Dorf das nun erwartet und wir uns so verständigt haben, aber vor allem auch, weil er hier nicht mehr sicher ist.
Denn egal, was jetzt irgendwo passiert, er wird immer der Sündenbock sein. 😔

Seine Vorgeschichte…
… kennen wir nur teilweise aus Erzählungen und können sie nur erahnen:
Er war der Hund des letzten Bewohners des Nachbar-Dorfes, der 1-2 Jahre bevor wir diesen Platz entdeckten, gestorben ist. Der Bauer war ein Schafbauer und Bubi war vermutlich bis dahin ein Hof- und Wachhund bei der Schafherde. Seit dem Tod seines ehemaligen Besitzers hat er sich alleine durchs Leben geschlagen, indem er Mülltonnen geplündert hat, Schlachtabfälle gefressen, Mäuse gejagt und hier und da ein Huhn geklaut hat. Vermutlich gab es mehrere Versuche, ihn einzufangen, aber dafür ist er viel zu vorsichtig, zu flink und gewandt.
Er hat vor uns vermutlich nur Menschen kennen gelernt, die ihn mit Steinen oder Böllern beworfen haben, auf ihn geschossen oder ihn sonst wie vertreiben haben. Daher lässt er sich auch immer noch nicht anfassen und kennt natürlich auch weder Halsband noch Leine. Hier laufen die Hunde üblicherweise entweder frei herum wie er oder liegen an einer Kette.
Als wir mit unserer Hündin Nala hierher kamen, haben sich die beiden miteinander angefreundet, er ist uns auf Schritt und Tritt bei unseren Spaziergängen gefolgt und langsam immer näher gekommen. Schließlich ist er „bei uns halb eingezogen“:
Wir haben begonnen ihn zu füttern, ihm erst ein trockenes Plätzchen und dann seine eigene Hütte gebaut. In einem Haus (eingesperrt) fühlt er sich aber nicht immer sicher. Seine Hütte liebt er, fühlt sich dort sicher, entspannt und geborgen.

Sein Wesen…
Er ist ein sehr fröhlicher, absolut ruhiger und unproblematischer Hund, der gerne menschliche Nähe sucht.
Er hat ein sehr feines Gespür für Stimmungen und Menschen. Wenn diese ihm wohl gesonnen sind und Kontakt mit ihm aufnehmen, „flirtet“ er auch mit Menschen, die er noch nie vorher gesehen hat und strahlt sie an.
Und dennoch haben wir es in 2,5 Jahren nicht geschafft, ihn anzufassen… obwohl er irgendwie soooo gerne wollen würde. Er beobachtet uns, wie wir mit Nala schmusen und er kommt ebenfalls an und „knurpselt“ rum… also er kommt, wedelt, brummt, lacht und tänzelt um uns rum – diese Ambivalenz sieht man auch im Video. Aber anfassen ist unmöglich. Er hat keine Angst, aber bleibt auf Sicherheitsabstand und seien es nur 20cm.
Sein „Job“ war bisher, auf Haus und Hof aufzupassen. Er meldet kurz, wenn sich Besuch nähert… egal ob es die Wildschweine sind, die nachts aus dem Wald kommen oder der Postbote. Aber der Postbote oder menschliche Besucher bleiben unbehelligt und er geht auch von sich aus auf entspannten Abstand.
Er möchte gerne alles richtig machen ohne devot zu sein und versteht Regeln extrem schnell. So kann man getrost Grillgut oder Wurstbrote unbeaufsichtigt in Nasenhöhe stehen lassen. Wir haben das nur einmal am Anfang klar stellen müssen und seit dem hat er nie wieder versucht, etwas zu klauen.
Er strotzt nur so vor Gesundheit
Ich hatte noch nie einen Hund, der so gesund und robust war und selbst nach Verletzungen in kürzester Zeit heilt. Einmal wurde er vom American Stafford-Rüden unserer Nachbarn zusammen gebissen (Revierkonflikt: Bubi war unbedacht). Er hatte eine tiefe Wunde an der Brust, die wir ja nicht versorgen konnten, da er sich ja nicht anfassen lässt. Innerhalb von 3 Wochen war er vollständig wieder hergestellt. Nur mit CDL, DMSO und Artemisia innerlich.
Er wird regelmäßig mit Artemisia annua + moroscher Karrottensuppe entwurmt und ist flohfrei.
Video: Eine Nacht mit Bubi in seiner Hütte… (Medley in zweieinhalb Minuten, Aufnahme der Wildkamera): man kann sein Wesen wahrnehmen, wie er mit sich alleine ist, wo er sich unbeobachtet fühlt. Nur am Anfang schreckt er kurz misstrauisch hoch, als die Wildkamera ihre Klick-Geräusche macht, ausgelöst durch seine Bewegung, und das Infrarotlicht angeht …
Wir suchen für ihn…
…jemanden mit viel Fingerspitzengefühl und Geduld, am liebsten mit einen abgelegenen großen Hof, eventuell auch mit anderen Hunden, wo er draussen in seiner Hütte (seine Hütte bekommt er mit!) wohnen und den Hof bewachen kann. Er ist kein Hund, der im Haus oder womöglich in der Stadtwohnung glücklich wird. Er braucht sehr wenig, außer natürlich Futter, aber er ist weitgehend selbständig und darin auch stabil.
Dieser Hund für sich ist charakterlich für Tiere und für Menschen überhaupt keine Herausforderung. Man muss ja ein Tier auch gar nicht unbedingt „anfassen“ – auch wenn das beide, Mensch und Tier, grundsätzlich wollen würden. Die Herausforderung beginnt erst, wenn er sich in eine für ihn unbekannte, menschliche Welt mit Halsband und Leinen begeben soll. Denn aus seiner Sicht gibt es dafür keinen Anlass – und auch eigentlich nirgends, wo Menschen mit einem entspannten Hund, der frei herum laufen darf, entspannt umgehen. Denn er folgt ja ohnehin dem Rudel und jagt nicht. Der ideale Platz wäre also für ihn der, wo er entspannt dabei oder für sich auch allein sein darf, völlig undramatisch. Und dann kann man mit ihm auch üben, sich anfassen zu lassen und später dann mit Halsband und Leine üben.
Du hast Interesse oder kennst jemanden?
Dann melde Dich bitte schnellstmöglich bei uns:
Chris & Kristin
Oder über Telegram:
https://t.me/Kristin_Gasser oder Whatsapp +43 677 619 744 66 (normales Handynetz (GSM) funktioniert nicht!!)
Wir freuen uns auch sehr über eine Weiterleitung!

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